Tests, Releases und Migration

SAP Utilities & Betrieb

Artikel-IDs in SAP Utilities pflegen und prüfen

Wie Sie Artikel-IDs in der Netznutzungsabrechnung zuordnen, zeitlich pflegen, testen und Abweichungen prüfen, und wie Sie dabei Tarifermittlung, Preiskopf, Abrechnungsposition, Artikel-ID und EDIFACT-Ausgabe sicher trennen.

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Kurzantwort

Die Artikel-ID stammt aus der Codeliste der Bundesnetzagentur und des BDEW. Sie benennt genau eine abrechenbare Leistung des Netzbetreibers und ist kein Feld der Tarifermittlung. Vier Ebenen tragen den Code: Tarifermittlung, Preiskopf, Abrechnungsposition und EDIFACT-Ausgabe. Pflegen Sie die Zuordnung über einen eigenen Schlüssel mit Gültigkeit. Der Preiskopf bleibt dabei unverändert, geändert wird allein die Zeitscheibe. Prüfen Sie am Ende die Rechnungsposition gegen die Codeliste, nicht gegen Ihre eigene Preislogik. Ein Wert außerhalb der Codeliste für den jeweiligen Prüfidentifikator gilt als Abweichung, unabhängig davon, ob der Betrag stimmt.

Einordnung: warum die Zuordnung eine eigene Ebene braucht

Die Netznutzungsabrechnung ist der einzige Abrechnungsprozess, in dem Ihr System eine Leistung benennt, deren Preishoheit der Netzbetreiber hat. Der Lieferant rechnet nicht seine eigene Kalkulation ab. Er übernimmt Mengen und Preise eines Dritten und gibt sie in einem bundesweit genormten Format weiter.

Damit bekommt die Artikel-ID eine Rolle, die keine andere Kennung abdeckt. Sie ist der gemeinsame Bezugspunkt zwischen dem Preisblatt des Netzbetreibers und der Rechnung des Lieferanten. Die Codeliste führt die Preise des Netzbetreibers in drei Leistungsbereichen: Netznutzung für Marktlokationen, separat bestellbare Einzelleistungen samt Verzugskosten sowie freiwillig abrechenbare sonstige Leistungen (BNetzA/BDEW – Codeliste 5.6, Kap. 1). Innerhalb dieses Rahmens sendet der Netzbetreiber die jeweils gültige Fassung an den Lieferanten. Den Inhalt legen Sie nicht fest.

Genau das verlangt nach einer Zuordnungsschicht im System. Sie ordnet einen fremden Code einer eigenen Preis- und Mengenlogik zu und hält diese Zuordnung historisch fest.

Vier Ebenen, vier Zuständigkeiten

Wer eine falsche Rechnung prüft, muss zuerst wissen, auf welcher Ebene der Fehler sitzt. Die vier Ebenen unterscheiden sich in Objekt und Verantwortung.

Die Tarifermittlung gehört in die Abrechnung, nicht in die Marktkommunikation. Sie wählt das Preismodell aus: den Rate Type am Zählwerk und die Tarifkategorie an der Anlage, historisch geführt (SAP Learning, Understanding Billing Processes and Master Data, Abschnitt Billing Objects, Rates, and Pricing). Der Preiskopf trägt die Steuerungsdaten eines Preises. Laut SAP Learning speichert der Preiskopf Daten wie Sparte, Abrechnungsklasse, Zeitbasis und Rundung, während die Werte in den Preisen selbst liegen (SAP Learning, Identifying Billing Master Data, Abschnitt Price).

Die Abrechnungsposition ist das Ergebnis des Abrechnungslaufs. Sie trägt Menge, Preis, Zeitraum und Betrag. Erst die Übergabe an die Marktkommunikation setzt die Artikel-ID daran und erzeugt daraus die EDIFACT-Nachricht.

Vier Ebenen der Artikel-ID-Zuordnung. Jede Zeile nennt das Objekt, das den Wert trägt, den Zeitbezug und wer den Inhalt fachlich verantwortet. Die Beschreibung folgt der Codeliste 5.6 und der SAP-Produktdokumentation, nicht einem bestimmten Release.
EbeneTräger des WertesZeitbezugVerantwortung
TarifermittlungRate Type am Zählwerk, Tarifkategorie an der Anlagehistorisch geführtAbrechnungsfachbereich
Preis-ID und PreiskopfPreis-ID mit Steuerungsdaten wie Sparte, Abrechnungsklasse, Zeitbasis und RundungKopf bleibt über die Zeit konstantTarif- und Preisverantwortung
AbrechnungspositionZeile aus Menge, Preis, Zeitraum und Betragje AbrechnungszeitraumAbrechnungslauf, später Nachweis
Artikel-IDZuordnungsschlüssel auf eine Position oder einen PreisGültigkeit je Artikel-IDMarktkommunikation und Abrechnung gemeinsam
EDIFACT-AusgabeLIN-Segment mit Produkt- oder Leistungsnummerje Nachricht und PrüfidentifikatorMarktkommunikation im Tagesbetrieb

Die Zeitkonten der vier Ebenen laufen auseinander. Eine Artikel-ID kann ab einem Datum gelten, während der Preis desselben Artikels eine andere Zeitscheibe trägt. Beide Gültigkeiten müssen Sie getrennt pflegen und getrennt testen.

Ablauf: von der Artikel-ID zur geprüften Position

Der Weg beginnt beim Preisblatt des Netzbetreibers und endet bei der Rechnung. Jede der fünf Stationen trägt einen eigenen Prüfpunkt.

Preisblatt desNetzbetreibers: Artikel-IDund PreisCodeliste: Format undEinheit prüfenZuordnung: Artikel-ID anPosition oder PreisMengengerüst aus demMesswesenAbrechnungspositionFormatprüfung: erlaubt fürPrüfidentifikator undNachrichtEDIFACT: LIN-Segment mitProdukt- oderLeistungsnummerAbgleich gegen Codelisteund Preisblatt
Fünf Stationen der Artikel-ID-Zuordnung. Die Zuordnung sitzt in der Mitte: Sie verbindet den fremden Code aus dem Preisblatt mit der eigenen Preisfindung. Die Prüfung am Ende vergleicht die Position gegen die Codeliste, weshalb eine fachlich richtige Rechnung mit falschem Code trotzdem auffällt.

Wie die Artikel-ID zugeordnet wird

Ordnen Sie die Artikel-ID am Abrechnungsobjekt zu, nicht am Vertrag und nicht am Tarif. Der Grund liegt in der Verantwortungskette. Der Vertrag trägt das Produkt des Lieferanten. Der Tarif trägt die Preislogik des Lieferanten. Der Netzbetreiber kennt beides nicht. Er kennt nur die Marktlokation, die Anlage und die Leistung.

Prüfen Sie bei jeder Zuordnung drei Dinge:

  1. Trägt die Artikel-ID in der Codeliste für den vorgesehenen Prüfidentifikator ein X? Die Codeliste führt je Artikel-ID drei Spaltenpaare für UTILMD, PRICAT und INVOIC und nennt je Spalte „Codeverwendung” und „Preisangabe” (BNetzA/BDEW – Codeliste 5.6, Kap. 3.1.1).
  2. Passt die Einheit der Codeliste zur Mengenart Ihrer Position? Für Arbeitspreise führt sie €/kWh, für Leistungspreise €/(kW*Tag). Zeitanteilige Preise brauchen den passenden Zeitqualifier.
  3. Beginnt die Artikel-ID mit ihrer Gruppenartikel-ID, wenn eine existiert? Die Codeliste verlangt, dass die Gruppenartikel-ID am Anfang einer zugehörenden Artikel-ID wiederholt wird (BNetzA/BDEW – Codeliste 5.6, Kap. 3).

Legen Sie die Zuordnung als eigenen Schlüssel an, der drei Angaben verbindet: die Artikel-ID, die Preisfindung und die Mengenart. Dieser Schlüssel trägt eine eigene Gültigkeit. Ohne ihn hängt die Artikel-ID an der einzelnen Rechnung und ist nicht versionierbar.

Die SAP-Produktdokumentation für die deutsche Abrechnung beschreibt ein Preisblatt als eigenes Preisblatt des Messstellenbetreibers. Die Function-Scope-Beschreibung nennt unter anderem die Abrechnung für Netznutzung, Messstellenbetrieb, Übernahme- und Übergabemengen, Zusatzleistungen und Konfigurationsabrechnung (SAP S/4HANA Utilities for German Billing Enhancements, Feature Scope, Abschnitt Business Processes). Dieselbe Logik gilt in Ihrer eigenen Rechnungseingangsprüfung: Ein Artikel aus dem Preisblatt wird zugeordnet, geprüft und erst dann abgerechnet.

Wie die Zuordnung zeitlich gepflegt wird

Eine Preisänderung ist keine Änderung am Preiskopf. Sie ist eine neue Zeitscheibe. SAP Learning formuliert das ausdrücklich: Die eigentlichen Werte liegen in den Preisen, und bei einer Preisänderung wird dort die neue Zeitscheibe eingetragen, während die Kopfdaten unverändert bleiben (SAP Learning, Identifying Billing Master Data, Abschnitt Price). Übertragen Sie dieses Muster auf die Artikel-ID. Der Zuordnungsschlüssel bleibt, die Zuordnung bekommt eine neue Zeitscheibe.

Behalten Sie dabei die Zeitlogik der Codeliste im Blick. Einzelne Artikel-IDs tragen dort Fußnoten mit Gültigkeitsgrenzen. Die Codeliste 5.6 führt einen Klammerhinweis, wonach eine namentlich genannte Artikel-ID nur für Gültigkeitszeiträume bis zum 1.1.2024, 00:00 Uhr, in Preisblättern, Stammdaten und Rechnungen enthalten sein darf (BNetzA/BDEW – Codeliste 5.6, Änderungshistorie und Legende). Solche Grenzen gehören in die Gültigkeit Ihrer Zuordnung. Bleibt der Zuordnungsschlüssel davon unberührt, rechnet ein Nachberechnungslauf später mit einer ID, die für den Zeitraum nicht mehr zugelassen ist.

Für zeitbezogene Preise verlangt die Codeliste zusätzlich eine zeitliche Mengenangabe (DAY, MON oder ANN). Wählen Sie den passenden Zeitqualifier. Die Codeliste schreibt dazu, dass die Angabe DAY/MON/ANN bei zeitanteiligen Preisen notwendig ist (BNetzA/BDEW – Codeliste 5.6, Legende zu Kapitel 2).

Wie Sie das Ergebnis prüfen

Prüfen Sie in drei Stufen, die sich nicht gegenseitig ersetzen.

Formatprüfung in der Anwendung. Die ID muss dem Muster der Codeliste folgen. Zulässige Formate sind n1-n2-n1-n3, n1-n2-n1-n8, n1-n2-n1-n8-n2 und n1-n2-n1-n8-n2-n1. Die Gruppenartikel-ID hat die Form n1-n2-n1 oder n1-n2-n1-n8-n2 (BNetzA/BDEW – Codeliste 5.6, Kap. 3).

Verwendungsprüfung im Testfall. Nehmen Sie die Artikel-ID aus der Testrechnung und schlagen Sie sie in der Codeliste nach. Entscheidend ist das X in der Spalte für den richtigen Prüfidentifikator und die richtige Nachricht. Der Prüfidentifikator ist keine Nebensache: Die Codeliste listet die Buchstaben ihrer Prüfidentifikator-Zeile mit Namen auf, etwa 31001 für die Abschlagsrechnung, 31002 für die Netznutzungsrechnung, 31009 für die Messstellenbetriebsrechnung und 31010 für die Kapazitätsrechnung (BNetzA/BDEW – Codeliste 5.6, Legende zu Kapitel 2).

Plausibilitätsprüfung gegen das Preisblatt. Der Preis der Position muss zu der Zeitscheibe passen, die der Netzbetreiber für diese Artikel-ID veröffentlicht hat. Diese Prüfung ersetzt die Formatprüfung nicht. Sie deckt nur die Abweichung auf, die wirtschaftlich wirkt.

Vereinfachtes Beispiel: die Zuordnung eines Arbeitspreises

Ein Lieferant erhält für eine Marktlokation ein Netznutzungspreisblatt nach dem Grundpreis- und Arbeitspreissystem. Alle Werte in diesem Beispiel sind ein vereinfachtes Lernmodell und keine echten Marktpreise.

Die Arbeitspreiszeile der INVOIC trägt die Artikel-ID 1-02-0-002 mit der Einheit €/kWh, die Wirkarbeit benennt (BNetzA/BDEW – Codeliste 5.6, Kap. 3.1.2). Pflegen Sie die Zuordnung so:

Vereinfachtes Beispiel eines Zuordnungsschlüssels für zwei Artikel-IDs aus dem Grundpreis- und Arbeitspreissystem der Sparte Strom. Alle Preise und Mengen sind synthetisch und dienen nur der Veranschaulichung. Quelle der Codes und Einheiten: BNetzA/BDEW Codeliste 5.6, Kap. 3.1.2.
Artikel-IDLeistungEinheitZuordnung im AbrechnungssystemGültigkeit ab
1-02-0-002Wirkarbeit Arbeitspreis€/kWhPreisfindung Arbeitspreis, Menge aus dem Zählwerk Bezug01.01.
1-02-0-001Grundpreis€/TagPreisfindung Grundpreis, Menge ist der Zeitraum in Tagen01.01.

Die Spalte „Zuordnung im Abrechnungssystem” benennt in diesem Modell die Preisfindung und die Mengenquelle. Beides ist hausindividuell, deshalb stehen hier bewusst keine Feldnamen und keine Pfade. Prüfen Sie die tatsächlichen Namen in Ihrer eigenen Customizing-Dokumentation.

Der Testfall gehört zu jedem Eintrag. Vereinbartes Datum, Preisfindung, Mengenquelle und erwarteter Betrag stehen im Testprotokoll. Für den Grundpreis folgt der Zeitbezug aus dem Abrechnungszeitraum, für den Arbeitspreis aus dem Zählwerk.

Die Rechnung selbst entsteht erst danach. Die Artikel-ID verlässt Ihr System nicht als interner Schlüssel. Sie verlässt es als Produkt- oder Leistungsnummer im LIN-Segment der INVOIC, und das Anwendungshandbuch lässt dort nur Werte zu, die für den jeweiligen Prüfidentifikator zugelassen sind.

Folgen und Fehlerfälle

Die drei Prüfebenen erzeugen drei verschiedene Fehlerklassen. Nur die erste fällt im Tagesbetrieb sofort auf.

Veraltete oder gesperrte Artikel-ID. Die Position trägt einen Code, dem die Codeliste für diesen Zeitraum die Nutzung untersagt. Die Formatprüfung läuft durch, die Rechnung geht raus, und der Lieferant trägt das Risiko einer formalen Abweisung. Prüfen Sie deshalb vor jedem Lauf die Fußnoten mit Gültigkeitsgrenzen.

Falsche Verwendung je Nachricht. Eine Artikel-ID kann in der INVOIC ein X tragen und in der PRICAT ein --. Die Codeliste steuert das je Nachricht über getrennte Spalten für Codeverwendung und Preisangabe (BNetzA/BDEW – Codeliste 5.6, Kap. 3.1). Wer den Code in beiden Nachrichten gleich behandelt, erzeugt eine unzulässige Position.

Gruppenartikel-ID im Preisblatt. Die Codeliste ordnet die Gruppenartikel-ID den Stammdaten zu und nennt sie ausdrücklich niemals als Bestandteil des Preisblatts (BNetzA/BDEW – Codeliste 5.6, Kap. 3). Steht sie dennoch in der PRICAT, fehlt die Zuordnung der einzelnen Positionen.

Preiszeitscheibe an falscher Stelle gepflegt. Ein neuer Preis wird als neue Kopfdatenvariante angelegt. Dann existieren zwei Preis-IDs für denselben Artikel. Die Auswertung über die Zeit wird unbrauchbar, weil die Historisierung an zwei Stellen läuft.

Artikelnummer in einer Strom-Position. Seit der Festlegung BK6-20-160 sind die Artikelnummern in der Sparte Strom für die GPKE von den Artikel-IDs aus dem Preisblatt der Anlage 1b abgelöst worden (BNetzA/BDEW – Codeliste 5.6, Kap. 1). Im Gasmarkt gilt das nur für die Unterbrechung und Wiederherstellung der Anschlussnutzung sowie für Verzugskosten. Für alle anderen bisher mittels Artikelnummern abgerechneten Leistungen bleiben die Artikelnummern bestehen.

Falsche Leistungszuordnung bei getrennten Preisen. Verwechselt eine Position den Leistungspreis mit dem Arbeitspreis, stimmt der Betrag scheinbar. Dabei übersieht die Prüfung, dass die Netzentgelte pro Entnahmestelle aus einem Jahresleistungspreis in Euro pro Kilowatt und einem Arbeitspreis in Cent pro Kilowattstunde bestehen (§ 17 Abs. 1 und 2 StromNEV). Eine Position ohne Leistungsanteil ist unvollständig, auch wenn die Arbeitspreiszeile korrekt ist.

Typische Missverständnisse

„Die Artikel-ID kommt aus der Tarifermittlung.“ Die Tarifermittlung wählt einen Tarif. Die Artikel-ID bezeichnet die Leistung gegenüber dem Netzbetreiber. Die beiden Objekte gehören verschiedenen Ebenen an, und keine Ebene leitet die andere zwingend ab. Eine Tarifänderung kann dieselbe Artikel-ID behalten.

„Ein Preiskopf bleibt gleich, deshalb ist auch die Artikel-ID konstant.“ Der Preiskopf bleibt bei einer Preisänderung unverändert, weil nur die Zeitscheibe neu eingetragen wird. Für die Artikel-ID gilt das nicht. Die Codeliste unterliegt dem von der Bundesnetzagentur vorgegebenen Änderungsmanagement und wird in Versionen veröffentlicht (BNetzA/BDEW – Codeliste 5.6, Kap. 1). Prüfen Sie die Version beim Releasewechsel neu.

„Prüfidentifikator ist Ausgabeformalia.“ Der Prüfidentifikator entscheidet, welche Zeilen einer Nachricht erlaubt sind. Die Legende der Codeliste ordnet jedem Buchstaben der Prüfidentifikator-Zeile einen konkreten Prüfidentifikator und einen Nachrichtentyp zu (BNetzA/BDEW – Codeliste 5.6, Legende zu Kapitel 2). Eine Identifikation, die im Testfall mit 31002 funktioniert, kann in der Abschlagsrechnung unzulässig sein.

„Die Einheit steht in der PRICAT.“ Die zum Preis gehörende Einheit ist in der Codeliste festgelegt. Die PRICAT überträgt den Preis, nicht die Einheit.

„Ein Testfall reicht.“ Testen Sie zusätzlich den Grenzfall am letzten Tag der alten und am ersten Tag der neuen Gültigkeit. Dort sitzen die meisten Fehler, und dort ist die Rechnung noch nicht beim Kunden.

Quellen und Pflegehinweis

Der Artikel stützt sich auf vier Quellen im Stand vom 21. September 2026:

  • Codeliste der Artikelnummern und Artikel-ID, Version 5.6. Publikationsdatum 1. April 2025, gültig ab 1. September 2025 (BNetzA/BDEW – Codeliste 5.6, Deckblatt). Sie trägt Format, Zuordnungsregeln, Einheiten, Zeitqualifier, die Prüfidentifikator-Legende und die Gültigkeitsgrenzen.
  • SAP Learning, Identifying Billing Master Data in SAP Utilities. Sie belegt Preiskopf, Zeitscheibe und Rundungsangaben.
  • SAP Learning, Understanding Billing Processes and Master Data in SAP Utilities. Sie belegt die Rolle von Rate Type und Tarifkategorie als Stammdaten der Abrechnung.
  • § 17 StromNEV. Er belegt die Zusammensetzung der Netzentgelte aus Leistungs- und Arbeitspreis.

Diese Angaben sind versionsabhängig. Prüfen Sie bei jedem Release erneut: Versionsnummer und Gültigkeitsdatum der Codeliste, die Fußnoten mit Gültigkeitsgrenzen an einzelnen Artikel-IDs, die Prüfidentifikatoren der Abrechnungsnachrichten, die Formate der Artikel-ID sowie die Frage, ob weitere Gas-Leistungen von Artikelnummern auf Artikel-IDs umgestellt werden. Die Pfade und Feldnamen Ihrer eigenen Zuordnung prüfen Sie gegen Ihre Customizing-Dokumentation, weil sie pro Installation und Release abweichen.

Zum Weiterlesen: Artikel-ID in der Netznutzungsabrechnung erklärt Format und Nachrichtenbezug der Kennung, Tariffindung und Tarifierung in SAP Utilities ordnet die Abrechnungsebene ein.

Primärquellen zum Nachlesen